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Im Kompressorenmarkt haben heu-te Dienstleistungen wie Service und Instandhaltung, Auslegung von Druckluftstationen und das Ver-mietgeschäft eine große Bedeutung. Auch herstellerneutrale Anbieter sind in diesen Bereichen tätig - so z. B. die Pressluft Zentrale Teich-mann, die sich ganz auf die Konfektionierung, Instandhaltung und Überarbeitung von Druckluf-tstationen spezialisiert hat. Auch ein umfangreicher Park von Miet-kompressoren gehört zum Dienst-leistungsspektrum.

2: Mietkompres-sorstationen im Container lassen sich leicht vor Ort installieren
   



Die 1967 gegründete Pressluft Zentrale Teichmann (PZT) konzentrierte sich zu-nächst auf den Handel und die Vermietung mobiler Kompressoren. Während dieser Mietpark zeitweilig bis zu 500 Geräte um-fasste, wendete man sich mehr und mehr auch dem stationären Bereich zu. Dabei stieß Peter H. Bischoffberger, seit 1974 ge-schäftsführender Gesellschafter des Unter-nehmens, auf eine Marktlücke: Gerade in großen Unternehmen finden sich Kompres-soren verschiedener Fabrikate. Eine ein-heitliche Wartung durch ein spezialisiertes, herstellerneutrales Unternehmen reduziert in diesen Fällen nicht nur die Zahl der An-

 

sprechpartner und vereinfacht das Hand-ling; sie spart auch Betriebskosten und hilft, Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der Einführung dieses Services im Jahr 1974 war man auf Anhieb erfolgreich; heute wird diese Dienstleistung bundesweit angeboten. Dabei hilft ein fester Stamm von derzeit 30 Kooperationspartnern; die Anzahl wird stetig ausgeweitet. Dies gewährleistet, dass das Servicepersonal rund um die Uhr erreichbar und schnell vor Ort ist, wenn Maschinen ausfallen. Mit vielen Kunden wurden feste Verträge abgeschlossen, die der PZT die regelmäßige Wartung der Druckluftanlagen übertragen.
  Wichtige Voraussetzung für den Service ist die Ersatzteilbeschaffung. Hier profitiert die PZT laut Peter H. Bischoffberger davon, dass die Kompressorenhersteller häufig mit geringer Fertigungstiefe produzieren und viele Ersatzteile direkt beim Lieferanten der Hersteller bezogen werden können - ohne Qualitätseinbußen und häufig zu günstigeren Preisen. Ein umfangreiches Ersatzteillager sorgt dafür, dass die benötigten Teile schnell vor Ort sind.

Spezialisten für die Aufarbeitung
Aber nicht immer muss es gleich ein neues, oft kostenintensives Ersatzteil sein, wenn die Anlage ausfällt. Die Pressluft Zentrale Teichmann hat große Erfahrung in der Auf- arbeitung gebrauchter Kompressoren und bietet beispielsweise die Grundüberholung von Motor, Kühler und Verdichterblock an. Dabei steht eine große Anzahl von Austausch-Verdichterblöcken namhafter Hersteller zur Verfügung, die mit speziellem Know-how erneuert wurden. Schrauben-blöcke, bei denen die Stirnseiten der Schrauben oder die Gehäusedeckel beschä-

 

digt sind, können beispielsweise durch ex- akte Bearbeitung wiederhergestellt werden (Bild 1). Die Eigenfertigung geht soweit, dass auch komplette Ersatzteile, die nicht mehr verfügbar sind, nach den Maßen der defekten Teile nachgebaut werden.

Generalvertretung für Filter
Häufig benötigte Kompressorenersatzteile sind Ölfeinabscheider und Luftfilter. Seit 1993 hat die Pressluft Zentrale Teichmann die Vertretung des italienischen Unterneh-mens Sotras übernommen, das sich auf Entwicklung und Herstellung von Kom-pressorenfiltern spezialisiert hat und ein Programm von rund 400 verschiedenen Typen für alle gängigen Kompressor-modelle anbietet. Diese Filter verfügen über eine hohe Schmutzaufnahmekapazität; damit bieten sie die Voraussetzung für eine lange Standzeit. Die PZT hat jederzeit rund 3 000 Sotras-Filter am Lager; ein 24-Stunden Lieferservice sichert die schnelle Verfüg-barkeit der Filter.

Mietanlagen
verhindern Maschinenstillstand

Eine weitere wichtige Dienstleistung des Unternehmens, die eng mit Wartung und Service verbunden ist, besteht in der Ver-mietung mobiler und auch stationärer Kompressoranlagen. So lieferte man z. B. mehrfach Mietstationen für die Leckage-messung der Druckbehälter von Kernkraft-werken. Bis zu zwölf Kompressoren erzeugten dabei die erforderliche Druckluft.
Großer Bedarf an Mietstationen besteht auch, wenn die vorhandene Anlage plötzlich für längere Zeit ausfällt. Dass die PZT in diesen Fällen schnell hilft, kann Peter H. Bischoffberger mit eindrucksvollen Beispie-



1: Die Aufarbeitung von Kompressorkomponenten ist oft kostengünstiger als die Anschaffung von Neuteilen
40  VERFAHRENSTECHNIK 36 (2002) Nr. 7-8

len belegen. So zerstörte ein Brand wäh-rend der Osterfeiertage die Druckluftsta-tion eines Stahl erzeugenden Großunter-nehmens. Bereits am Ostermontag wurde eine Mietstation installiert; die Produktion konnte nahezu ohne Stillstand weiter-laufen. Für solche Zwecke werden unter anderem anschlussfertige Kompressoran-lagen vorgehalten, die in einem Container untergebracht sind und komplett mit Aufbereitungsanlagen und Öl-Wasser-Tenner ausgestattet sind (Bild 2).

Energie- und Wartungskosten bestinunen Amortisationszeit

Auch bei der Anschaffung von Neuanla-gen und der Planung von Druckluftsta-tionen bietet das Unternehmen seine herstellerunabhängige Beratung an. Dabei hat man die Erfahrung gemacht, dass die Betreiber die Folgekosten einer Druck-luftstation oft nicht ausreichend berück-sichtigen. Am Anfang der Planung steht deshalb häufig ein Systemvergleich, der die Energie- und Wartungskosten mehrerer Anlagen gleicher Leistung gegenüberstellt. Ein Beispiel: Benötigt wird eine 250-kW-Maschine für einen Volumenstrom von rund 2300 ³/h bei einem Druck von 5 bar. Ein zweistufiger Schraubenkompressor ist in der Anschaffung zwar rund 30000 € teurer als ein vergleichbarer einstufiger Ro-tationskompressor; diese

 

Mehrkosten haben sich aber aufgrund niedrigerer laufender Kosten innerhalb von zwei Jahren amortisiert. Der Mehr-preis gegenüber einem einstufigen Schraubenkompressor würde sich in etwa vier Jahren amortisieren. Weitere ener-giesparende Maßnahmen, z.B. eine Wär-merückgewinnung,tragen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit von Druckluftsta-tionen bei. Auch bei deren Auslegung ist das Unternehmen behilflich.

Schrauben oder Kolben?
Bei der Auswahl der Kompressorbauform berät die PZT den Anwender als unab-hängiges Unternehmen, das Kompres-soren verschiedener Hersteller liefert. Läuft die Anlage nicht regelmäßig und jeweils nur kurzzeitig, ist nach Erfah-rungen von Peter H. Bischoflberger der Einsatz eines Kolbenkompressors sinn-voll, weil der Schraubenkompressor bau-artbedingt möglichst schnell seine Betriebstemperatur erreichen und lange laufen soll. Zwei Dinge müssen dabei al-lerdings in Betracht gezogen werden: Die Wartungskosten bei Kolbenkompressoren sind höher als bei Schraubenkom-pressoren; der spezifische Wirkungsgrad eines doppelt wirkenden Kolbenkomp-ressors hingegen ist besser als der eines Schraubenkompressors. Hier muss im Einzelfall abgewogen und berechnet wer-den, welcher Typ wirtschaftlicher arbeitet.

 

   Ebenso sollte die Frage „Direkt- oder Riemenantrieb?" nach den Einsatzkri-terien entschieden werden. Beim Drei-schichtbetrieb lassen sich die Vorteile des wartungsarmen Direktantriebs am besten nutzen: Das Getriebe ist auf etwa 100000 Betriebsstunden ausgelegt, während der Keilriemen häufig nach 3000 bis 6000 Stunden gewechselt werden muss und auch die Riemenscheiben einem gewissen Verschleiß unterliegen.

System- und herstellerunabhängig
Kriterien wie diese nennen die PZT-Mit-arbeiter im Beratungsgespräch, wenn es um Neuanlagen geht, und legen die Kompressorstation entsprechend aus. Peter H. Bischoffberger: „Dabei können wir - und letztlich unsere Kunden - die Vorteile eines system- und hersteller-unabhängigen Anbieters nutzen, weil wir nicht von vornherein auf bestimmte Kompressortypen festgelegt sind." Auf-grund der Wartung und Instandhaltung der Anlagen hat man schließlich auch ein großes Praxiswissen gesammelt, das in die Beratung und die Anlagenplanung ein-fließt. Interessierte Leser erhalten weitere Informationen über das Dienstleistungs und -Produktangebot des Unternehmens, wenn sie die folgende Kennziffer in ihre Leserdienstkarte eintragen.



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